| FAFIX-FALLE | Siehe Fix-Falle! Ähnliches Prinzip der Fallenverstellung bei E-Öffnern. |
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| FALLE | Als Falle bezeichnet man den federnd gelagerten Schnäpper im Schloß. Beim Zufallen der Tür schnappt diese Falle durch ihre Schräge in das Schließblech ein und verriegelt die Tür dadurch. |
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| FALZTREIBRIEGEL | selbstauslöende Verriegelung bei 2flg. Türanlagen. Auch zugelassen bei Brand- und Rauchschutztüren. Beim Öffnen des Riegels wird eine Feder vorgespannt, die beim Schließen der Tür durch eine Hilfsfalle ausgelöst die beiden Verriegelungsgestänge nach oben und unten wieder verriegelt. |
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| FEDERBAND | Ein Federband ist ein Türband, welches mit Hilfe einer vorgespannten Feder für die Selbstschließung der Tür sorgt. Anwendung finden Federbänder vorwiegend bei einflügeligen Stahlblech-Brandschutztüren mit kleineren Abmessungen. Federbänder können entweder als eigenes Bauteil ausgebildet werden (sie sitzen dann meist in der Höhe mittig zwischen den beiden Türbändern) oder aber sie sind in einem der beiden Türbändern integriert. |
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| FESTSTELLANLAGEN | Feststellanlagen dienen zum Feststellen, zum Arretieren von Türflügeln und sollen unkontrolliertes Schließen der Türen verhindern (z.B. bei Türen mit Türschließern oder bei windgefährdeten Türen). Es ist zu unterscheiden zwischen Türfeststellern in Boden- oder Wandmontage, Türtrittfeststellern, in Obentürschließern integrierten Rastfeststellern und den einzigen für Feuer- schutztüren zugelassenen Feststellanlagen, den mit Rauch- meldeanlagen gekoppelten elektromechanischen Feststellern. FEUERSCHUTZ
| Die derzeit noch gültige DIN 4102 klärt alle Fragen um | den baulichen Brandschutz in der Bundesrepublik Deutschland. Darauf basierend ist es genau festgelegt, welche Ausführungen an Feuerschutztüren hierzulande zugelassen, gefertigt und montiert werden dürfen. Im Umgang mit Feuerschutztüren und -tore gelten besondere Regeln, beginnend bei der Fertigung, über die Ausstattung mit Beschlägen bis hin zu der fachgerechten Montage oder den zulässigen änderungen an der Tür. FIX-FALLE
| Dieses ist ein Fachbegeriff aus der Welt der E-öffner. | Er beschreibt die Ausstattung des E-öffners dahingehend, daß der Bereich des E-öffners in der Tiefe in einigen Stufen eingestellt und angepaßt werden kann, so daß der Anpreßdruck der eingefallenen Tür genau justiert werden kann. Es ist wichtig zu wissen, daß ein Türöffner, der über die eingeschnappte Falle ein Türblatt zu stark andrückt, auch bei elektrischer Betätigung nicht mehr freigeben kann!
FLUCHTTÜR- | ÖFFNER Fluchttüröffner sind speziell für Flucht- und Rettungswege | entwickelte E-öffner mit den dazugehörigen Prüfzeugnissen. Aufgrund der Gefahr von Stromausfällen z.B. im Brandfall sind Fluchttüröffner immer Ruhestromöffner, also im strom- losen Zustand immer offen!
FLUCHTWEGE
| Fluchtwege sind Wege durch Gebäude, die im Panikfall | von flüchtenden Menschen immer und ohne Behinderung genutzt werden können müssen. Dementsprechend werden solche Flucht- wege auch immer mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnet und kenntlich gemacht. Für den Türenbauer bedeutet das, daß Türen, durch die solche Fluchtwege führen, bezüglich ihrer Beschläge auch immer so ausgerüstet sein müssen, daß die Türen immer begehbar sind. Hier werden z.B. Panik-Schlösser eingesetzt oder, wo darüber- hinausgehende Forderungen existieren, Fluchttüröffner- kombinationen. FLÜGEL
| Als Flügel wird der Teil einer Tür oder eines Tores | bezeichnet, der sich beim öffnen und Schließen in Bewegung befindet. Bei den sogenannten zweiflügeligen Türen (Abk. 2flg.) wird entsprechend ihrer Funktion zwischen Gehflügel (dem zuerst zu öffnenden Türflügel) und Standflügel (auch als Bedarfs- flügel bezeichnet) unterschieden. GEFAHRENSEITE
| Bei manchen Sicherheitstüren ist die Angabe der Gefahren- | seite vonnöten. Damit bestimmt man die Türoberflächenseite, von der der erwartete Einbruch- bzw. Gewaltanwendungsversuch erfolgt. Es handelt sich dabei also entweder um die Band- oder Bandgegenseite. GLEITSCHIENEN- | TüRSCHLIESSER Obentürschließer mit Gleitschiene besitzen den Vorteil, | daß das Schließergestänge bei geschlossener Tür nicht räumlich hervorragend ist. Bei zweiflügeligen Gleitschienentürschließern ist zudem eine in der Gleitschiene integrierte Schließfolgeregelung möglich.
HAFTMAGNET
| Haftmagnete werden im Rahmen von zugelassenen Feststell- | anlagen für Feuerschutztüren und -tore für die Offenhaltung der Flügel eingesetzt. Im Normalfall hält der Haftmagnet mit Hilfe einer geeigneten Gegenplatte den Flügel gegen die Schließerkraft offen, bei Stromausfall, im Brandfall oder bei manueller Auslösung verliert der Elektromagnet seine Haltkraft, so daß die Tür- anlagen dann selbstständig schließen.
HUBTOR
| Exoten unter den Toren sind Hubtore, sie geben eine | öffnung frei, in dem sich das Torblatt nach oben hebt. Hubtore bedürfen einer ausgleichenden Gegengewichtsanlage sowie besonderen Sicherheitsausführungen beim etwaigen Versagen von Zugseilen. HUTANKER
| siehe Taschenanker
| H8-SCHLOSS
| Auch als H80-Schloß bezeichnet. | Sonderschloß für Normtüren und links/rechts- verwendbare Türblätter.
KLAPPE
| Für kleine Türen wurde der Begriff der Klappe geprägt. | Dieses gilt insbesondere dann, wenn es sich um kleine Elemente mit umlaufender Zarge und vierseitig gefälzten Blättern handelt, die z.B. als Revisionsklappe in Wand- öffnungen eingesetzt werden. KURZSCHILD
| Kurzschild ist eine Beschlagsausführung, die bei | Stahlblechtüren als Standard eingesetzt wird. Die Abmessungen betragen (in kleinen Bereichen von Hersteller zu Hersteller varriierend) etwa 45 x 160 mm. Die zwei Befestigungspunkte sind in ihrer Lage zum Glück genormt und damit einheitlich. Kurzschilder können aus unterschiedlichsten Materialien und zudem in rechteckiger oder in abgerundeter Form ausgeführt sein.
LANGSCHILD
| Ein Pendant zum Kurzschild von eben! | Gegenüber dem Kurzschild weist das Langschild eine größere Länge auf, außerdem besitzt es drei Befestigungs- punkte, die aber auch genormt sind. Langschilder werden oft bei Sicherheitsbeschlägen ein- gesetzt.
LAUFREGLER
| Als Laufregler wird eine hydraulische Dämpfungseinheit | bezeichnet, die bei selbstschließenden Schiebetoren Verwendung findet. Mit Hilfe eines Drahtseilkreislaufes kann dann die Schließgeschwindigkeit eines solchen Schiebetores begrenzt und so eingestellt werden, daß Unfälle und übermäßige mechanische Belastungen vermieden werden können. Die Verwendung solcher Laufregler ist bei allen Feuer- schutzschiebetüren und -tore Pflicht! LAUFWERK
| Laufwerke sind jene Beschlagsteile von Schiebeelementen, | die für die Aufhängung und Laufführung des Schiebeflügels verantwortlich sind. Es handelt sich dabei i.a. um die Laufschiene mitsamt ihrer Befestigung und um den Roll- apparat, der sich am Tor befindet. LOCHABSTAND
| Der Lochabstand bezeichnet bei einem Schloß das Maß von | Mitte Nuß bis zur Achse des Schließzylinders. übliche Abmessungen sind z.B. 72 mm (bei Stahlblechtüren), 78 mm (bei Badezellentüren) und 92 mm (bei Rahmentüren).
MADENSCHRAUBEN
| ... sind Zubehörteile bei Konstruktions-Türbändern. | Nach Einsetzen des Bandstiftes (=Bandbolzen) werden die Madenschrauben eingeschraubt. Durch das Eingreifen in einer Nut im Bolzen wird so das unbeabsichtigte Heraus- drehen des Bolzens verhindert. MAGNETKONTAKT
| Für den Einsatz von Alarmanlagen müssen einzelne | Türen u.U. daraufhin überwacht werden, ob der Flügel in die Zarge eingefallen ist oder nicht. Dazu werden Magnetkontakte eingesetzt. (Auch als Reed-Kontakte bezeichnet, da das Schaltelement selber aus zwei in einer Schutzgasfüllung eingeschweißten Kontaktzungen besteht, die bei Magnetfeldauftreten zusammenkontakten und damit den Kontakt schalten - ein sogenanntes Reed-Relais). Magnetkontakte bestehen aus einem Permanent-(Dauer-) Magneten am oder im Türblatt montiert und aus einem Reed-Kontakt an oder in der Türzarge. Beim geschlossener Tür schaltet der Magnet den dann gegenüberliegenden Reed-Kontakt. Diesen Zustand wertet die Alarmanlagentechnik aus. Wir raten davon ab, die Magnetkontakte bei Stahltüren im Türblatt, also verdecktliegend, zu montieren, da das Magnetfeld des Magneten durch den benachbarten ferro- magnetischen Stahl den Reed-Kontakt nur unzuverlässig schaltet.
MAUERANKER
| Maueranker sind Befestigunsmittel für den Einbau von | Zargen im Mauerwerk mit Hilfe von Mörtel oder Beton. Dazu müssen die Maueranker abgewinkelt werden und das Mauerwerk im entsprechenden Bereich freigestemmt werden. Nach Einsetzen und Ausrichten der Zarge wird diese dann umlaufend eingemörtelt und darf bis zum Abbinden auch nicht beansprucht werden (Tür geschlossen halten!). NUSS
| Ein ungewöhnlicher Name für das bewegliche Einzelteil in | jedem Schloß, in welchem sich das quadratische Loch für die Aufnahme des Drückervierkants befindet. Die Abmessungen dieses Vierkantloches können entweder 8mm (Zimmer- und Innentüren), 9mm (Feuerschutz und meistens auch andere Stahlblechtüren) oder 10mm (Wohnungseingangstüren) betragen. Um unterschiedliche Vierkantstifte und Nüsse miteinander kombinieren zu können, gibt es Zwischenhülsen.
OBENTÜRSCHLIESSER
| Werden auch als OTS abgekürzt. | OTS sind zur Selbstschließung von Türanlagen notwendige Hilfsmittel (siehe auch Federband). Obentürschließer sind eine Hydraulik-Feder-Kombination, die die beim öffnen der Tür aufgebrachte Energie speichert und zum Schließen der Tür wieder verwendet. Dabei lassen sich OTS durch allerlei technische Rafinessen in vielen Parametern sehr konfortabel einstellen...
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