| ABSENKBARE BODENDICHTUNG | ist eine im unteren Türblattbereich eingesetzte Mechanik, die für das automatische Absenken einer auf den Fußboden aufsetzenden Gummidichtung sorgt. Solche Dichtungssysteme werden mitunter auch als Athmer-Dichtung (Hersteller-Name) oder auch als SchallEx bezeichnet und finden Anwendung bei Rauchschutz- oder bei Außentüren. |
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| ANKER | Anker bezeichnet alle Befestigungsmittel, die zum Verankern der Zarge im Mauerwerk bzw. in der Wandöffnung dienlich sind. Siehe auch Dübelanker, Maueranker, Taschenanker ANSCHLAG
| Der sogenannte Anschlag bestimmt die öffnungsart der Tür. | (Siehe auch "Anschlagsarten" unter ALLGEMEINES). Bei zweiflügeligen Türen wird zur Definition der öffnungs- art der Türanlage immer die Anschlagsart des Gehflügels angegeben.
AUFLAUFDICHTUNG
| Auflaufdichtungen werden für den unteren Türabschluß | eingesetzt. Dabei läuft der Türflügel beim Schließen der Tür unten mit einer Gummilippe auf eine Halbrundschwelle und dichtet die Tür somit ab. Der Einsatz erfolgt unter anderem auch bei Rauchschutztüren, wird aber aus praktischen Gründen vorwiegend nur bei paßgenauen Rahmentüren eingesetzt.
AUFLIEGENDER | TREIBRIEGEL Das ist der wohl robusteste und praxisbewährteste Verschluß | für den Standflügel einer zweiflügeligen Tür. Er wird aufliegend auf einer Türblattseite des Standflügels montiert und verschiebt beim Betägigen des Riegelgriffes eine massive Vierkantstange (bei uns meist mit 16mm Kantenlänge), die den Türflügel nach oben und unten sicher verriegelt. Diese Verriegelungsart ist bei uns nach wie vor Standard an allen zweiflügeligen Mehrzwecktüren. Weil dieser Riegel nicht selbstverriegelnd sein kann, darf er aber nicht an Feuerschutztüren eingesetzt werden. BADEZELLEN- | GARNITUR Wird auch als WC-Garnitur bezeichnet. | Badezellengarnituren sind Türdrückerbeschläge, die anstelle eines Profilzylinders den von den Toiletten- türen bekannten, von innen zu betätigenden Drehriegel besitzen. Soll ein solcher Beschlag eingsetzt werden, wird allerdings auch ein Badezellenschloß mit zwei Nüssen mit einem Lochabstand von 78 mm benötigt!
BÄNDER
| Mit Türbändern bezeichnet man die Drehpunkte der | Türen, oft auch als "Türangel" oder "Fitschen" bezeichnet. Türbänder gibt es in den verschiedensten Ausführungen, Stärken und Materialien. Sie sind je nach Einsatzfall anschraubbar, klemmbar oder zum Anschweißen ausgeführt. BESCHLAG
| Der Begriff des Türenbeschlages umfaßt alle Teile, mit der | die Tür "beschlagen" wird, also z.B. der Türdrücker, ein Obentürschließer, Gummidichtungen, Rammschutze, Türspione, Magnetkontakte, Schubriegel, Fluchtwächter usw. BLOCKSCHLOSS
| Blockschlösser sind Elemente von Alarmanlagen. | Sie werden in aller Regel in dem Türelement eingesetzt, durch welches der zu sichernde Bereich zuletzt verlassen wird. Ein Blockschloß kann nur dann übergeschlossen werden, wenn alle überwachenden Kontakte und Sensoren keinen Alarm- oder ungesicherten Zustand melden. Mit dem überschließen des Blockschlosses wird zugleich die Alarmanlage scharfgeschaltet. Blockschlösser werden zumeist als zusätzliche Schlösser in Türen eingesetzt und bedürfen einer elektrischen Zuleitung.
BODENEINSTAND
| Als Bodeneinstand bezeichnet man den Teil der Türzarge, | die nach Einbringung des Fußbodenbelages unter der Ebene des fertigen Fußbodens (OKF) liegen. Bei Stahltüren werden die Türen in aller Regel mit 30 mm Bodeneinstand gefertigt. Sind die Fertigfußböden bei der Türenmontage bereits vorhanden, so muß die Tür ohne Bodeneinstand montiert werden, was eine besonders sorgfältige Befestigung der Zarge im unteren Bereich erfordert. DECKENKLAPPE
| Deckenklappen sind kleine Türelemente, die in waagerecht | verlaufenden Ebenen (z.B. Decken oder Dächern) eingebaut werden. Auf die Bedienbarkeit solcher Elemente muß geachtet werden. DORNMASS
| Das Dornmaß bezeichnet beim Schloss den Abstand von der | Vorderkante (!) des Schloßstulpes bis zur Achse des Schließ- zylinders. Diese Werte sind bei Rahmentüren in aller Regel eher klein (30..34 mm), bei Stahlblechtüren ist es meistens 65 mm, bei Schiebetoren kann es Werte bis zu 200 mm annehmen.
DREI-FALLEN- | SCHLOSS Ein Dreifallenschloß besitzt neben einem Hauptschloß auf | normaler Höhe mit einer Falle und einem Riegel zwei zusätzliche Schlösser oben und unten mit einer Falle, die beim Schließen der Tür einschnappen. Ein im Türblatt liegendes Verbindungs- gestänge sorgt dafür, daß beim Betätigen des Türdrückers alle drei Fallen zurückgezogen werden und die Tür geöffnet werden kann. Achtung: Dreifallenschlösser können nicht über den Wechsel des Schlosses betätigt werden aufgrund der hohen Fallendruckfedern! Also können Dreifallenschlösser nur mit Drückergarnituren ausgeführt werden! DREI-RIEGEL- | SCHLOSS Ein Dreiriegelschloß ist das äquivalent zum Dreifallen- | schloß, nur daß in den beiden zusätzlichen Schlössern oben und unten Riegel anstelle von Fallen ausfahren. Je nach Schloßart werden die beiden Zusatzriegel durch das Verdrehen des Türdrückers um 90° ausgeschlossen (heutzutage aber eher unüblich) oder die Riegel werden durch das Betätigen des Schließzylinders zweitourig ausgefahren. Dreiriegelschlösser bieten hohe Sicherheit, insbesondere dadurch, daß dem Einbrecher von außen nicht ersichtlich ist, an welchen Stellen sich die Verriegelungspunkte befinden. DRÜCKERGARNITUR
| Als Drückergarnitur wird ein Türbeschlag dann bezeichnet, | wenn sich auf beiden Seiten der Tür eine Türklinke befindet.
DÜBELANKER
| Dübelanker sind Zargenbefestigungsmittel, die es erlauben, | eine Zarge mittels Dübel in der öffnungslaibung zu befestigen. EINDREHANKER
| Eindrehanker sind Dübelanker, die bei Rahmenprofiltüren | eingesetzt und lose mitgeliefert werden und die seitlich in den Rahmen an beliebiger Stelle "eingedreht" werden können.
E-ÖFFNER
| E-öffner, manchmal auch als Elt-öffner bezeichnet, sind | elektrische Türöffner, die bei einflügeligen Türen in der Zarge, bei zweiflügeligen Türen im Standflügel eingesetzt werden. Wie bei einem Schließblech fällt beim Schließen der Tür die Falle hinter eine Schließkante. Beim E-öffner läßt sich diese jedoch elektrisch ver- bzw. entriegeln und somit die Tür auch dann öffnen, ohne daß die Falle mit dem Drücker oder über die Wechselfunktion zurückgezogen werden muß. Arbeitsstrom-E-öffner sind im stromlosen Zustand verriegelt, ein Ruhestrom-E-öffnern ist ohne strom immer offen.
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